A. Charakteristika der Praxis:


Ausgangspunkt für diese Praxis sind Jahre zurückreichende Überlegungen und Erfahrungen, dass eine rein naturwissenschaftlich ausgerichtete Medizin den Menschen nicht adäquat abbildet und erfasst. Sie ist oft hilflos gegenüber den, den Menschen konstituierenden Prinzipien wie Seele und Geist. Um mit dem Dilemma besser umgehen zu können, werden diese Kategorien des menschlichen Seins in der Schulmedizin – deren Resultate in den letzten Jahrzehnten großartig waren und sind und deren Erkenntnisse und Errungenschaften ich selbst mit erheblichem Einsatz und großem Enthusiasmus nutze - vielfach beiseite geschoben und nicht beachtet.

Mich brachte meine innere und die Not der Patienten dazu, das rein materialistische Menschenbild der konventionellen Medizin zu verlassen und nach Mitteln und Wegen zu suchen, mein Leben und das Leben der Patienten von einer erweiterten Perspektive zu sehen. Die Quintessenz meiner Studien, Erfahrungen, Begegnungen und Überlegungen mündet in ein christliches Menschenbild.
Die Erfahrungen der letzten Jahre bestärken mich darin, einen richtigen Schritt getan zu haben.


2001 wurde die fachneurologische Praxis ins Leben gerufen. Sie gliedert sich in zwei Schwerpunkte.

1. Die Betreuung von Patienten, die sich direkt an mich persönlich wenden und von mir behandelt werden wollen:
Die Grundlage jeder Behandlung ist eine sorgfältige Anamnese und körperliche Untersuchung. Folgende weiterführende, diagnostische Methoden können in der Praxis angewandt werden: EEG, Neurographie, evozierte Potenziale, incl. MEP, vaskulärer Ultraschall und Lumbalpunktion.
Nach den Befunden wird eine ganzheitliche, individuelle, häufig komplementärmedizinische Therapie aufgebaut. Bei Bedarf erfolgt aber auch eine konventionelle schulmedizinische Behandlung. 
Obwohl manche chronische, neurologische Erkrankungen eine langjährige Begleitung notwendig machen, so ist doch das Ziel einer jeden Behandlung der freie, selbständige,
vom Arzt unabhängige, gesunde Mensch.

2. Der zweite Schwerpunkt der Praxis ist die Abklärung von Patienten mit neurologischen Störungen, die von anderen Allgemein- oder Spezialärzten zugewiesen werden. In diesen Fällen spielen komplementärmedizinische Aspekte meist eine untergeordnete, bzw. keine Rolle.



B. Was bedeutet komplementärmedizinische Therapie in meiner Praxis?


Komplementärmedizinische Therapie bedeutet für mich, den Menschen als Einheit aus Leib, Seele und Geist zu begreifen. Es bedeutet, ihn nicht nur in seinen aktuellen körperlichen Beschwerden und Nöten zu sehen. Es heißt vielmehr ihn im Kontext seiner gesundheitlichen Vergangenheit und Gegenwart, seiner früheren und aktuellen familiären und beruflichen Situation zu betrachten und zu analysieren, um daraus ein individuelles Behandlungskonzept zu entwickeln. Dies erfordert zum einen die Aufklärung und Beratung, zum anderen die Mitarbeit des Patienten. Exemplarisch kann das Vorgehen unter Migräne und Restless – legs – Syndrom nachgelesen werden.

Unmittelbar angewandt werden Phytotherapeutika, Homöopthatika, Katalysatoren, Vitamine, und eine ganze Reihe von Medikamenten zur Beeinflussung des Immunsystems. Des weiteren runden, je nach Bedarf eine Diät nach F.X. Mayr oder Evers den Therapieplan ab.
Weiterhin werden nicht medikamentöse Therapien verordnet. Diese reichen von der Osteopathie über Massagen, Hippo- und Atemtherapie bis zu normaler Physiotherapie oder therapeutischer Sprachgestaltung.
 
Je nach Situation werden selbstverständlich auch andere medizinische Disziplinen mit in die Behandlung einbezogen. Vereinzelt findet zur Komplettierung der Diagnostik oder zur Einholung einer Zweitmeinung auch eine Vorstellung in der Neurologischen Universitätsklinik des Kantonsspitals Basel statt.
 

C. Erfolgsaussichten durch eine komplementärmedizinische Therapie

Hohe Erfolgsquote
(alphabetische Reihenfolge) 

Verbesserungen möglich

Kein wesentlicher Erfolg

Begleitende Angststörungen

Begleitende Depressionen

Deg. Wirbelsäulenerkrankungen und Diskushernien

Kompressionsyndrome: z.B. Karpaltunnelsyndrom oder Meralgiaparästhetica

Migräne

Multiple Sklerose

Restless – legs - Syndrom

Postherpetische Schmerzen

Schlafstörungen

Spannungskopfschmerz

Trigeminusneuralgie

Verspannungen der Schulter und Nackenmuskulatur
 

Epilepsien

Fibromyalgie

Mildes kognitives Defizit/Demenzen

Multisystematrophien

Polyneuropathien

Spastik
 

Amyotrophe Lateralsklerose

Dystonien, z.B. Blepharospasmus, Torticollis

Essentieller Tremor

M. Parkinson
 

Bei den Erkrankungen, die weniger gut oder überhaupt nicht mit einer komplementär-medizinschen Therapie behandelt werden können, wird eine moderne, schulmedizinische Therapie eingeleitet. Hierbei wird versucht den gesundheitlichen Allgemeinzustand durch eine komplementärmedizinsche Behandlung günstig zu beeinflussen.

 


Heilkunst, die nur auf angenehme und bequeme Art gesund machen will,
ist im Grunde nichts als Stückwerk und Quacksalberei.

Schipperges

neuron-kl

 

 

aktualisiert am
14.9.2007

 

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